Ikarus 44 – Manuskript abgeschlossen.

28 06 2011

Henry beobachtet seine Gemahlin durch die großen Glasscheiben. Mit einigen anderen Frauen kümmerte sie sich um die Kleinen: Kinder, von ihren Eltern auf dem weiten Gelände des Urlaubsressorts zurück gelassen.

Er war heute wieder mit Tharta unterwegs gewesen. Der kräftige Mann schien die Ruhe selbst zu sein und steuerte den kleinen Gleiter so sicher, als hätte er seinen Lebtag nichts anderes getan. Womöglich hatte er das sogar. Sie sprachen nicht viel auf ihren Touren durch Faun und darüber hinaus. Henry hatte aufgehört zu zählen, wie viele Tage seit dem Exodus vergangen waren. Sein Urlaub wäre schon längst zu Ende, und er sehnte sich nach seinem eigenen Häuschen, der bekannten Umgebung, den Freunden daheim …

Sie hatten heute tatsächlich wieder einen Jungen aufgegriffen. Draußen bei den Seen gab es einfach zu viele Verstecke, so dass sie selbst in bereits durchsuchten Gegenden immer wieder auf verwahrloste Kinder trafen. Der vielleicht zwölf Jahre alte Knabe hatte sich von Fischen und von dem, was er in den mittlerweile leer stehenden Hütten fand, ernährt. Was aber nicht genug war, wie seine ausgemergelte Gestalt verriet.

So beginnt Ikarus # 44 aus der Feder von Irene Salzmann und Thomas Folgmann. Der Roman wird jetzt gesetzt und noch einmal lektoriert und geht dann sofort in die Druckerei. Wir hoffen stark, dass es dann keine technischen Verzögerungen mehr gibt und der Band im Juli sowohl als Paperback wie auch als eBook erscheinen kann.

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